Sanierungsträger Pro Potsdam

Neuordnungskonzept

Das 30,3 Hektar große Sanierungsgebiet umfasst den Bereich rund um den Alten Markt mit Stadtschlossgrundstück einschließlich Lustgarten und dem Areal vom Neuen Markt bis zur Dortustraße und Yorckstraße und dem Verlauf des ehemaligen Stadtkanals. 

Im Neuordnungskonzept sind die städtebaulichen Maßnahmen dargestellt, wie sie im Zeitraum der Sanierungsmaßnahme umgesetzt werden sollen.

Dazu gehören die Entwicklung der Baufelder Landtagsgrundstück am Standort des Stadtschlosses, der Haveluferbebauung, dort wo vor der Zerstörung u.a. der Palast Barberini und das Palasthotel standen, der Baufelder entlang der Friedrich-Ebert-Straße, wo heute das Fachhochschul-gebäude steht.

Das Quartier zwischen Neuem Markt und Plantage soll sich durch die Schließung der Karreebebauung und einer kleinteiligen Innenentwicklung zu einem attraktiven Wohn-, Büro- und Kulturstandort entwickeln, der durch die wiedererrichtete Garnisonkirche und die zurückgewonnenen Plantage eine besondere Aufwertung erfährt.

Langfristig wird die Potsdamer Mitte ihren besonderen Reiz durch den neuangelegten Stadtkanal erhalten.

» Abb. oben: Luftbild Sanierungsgebiet Potsdamer Mitte, 2005 (Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg)


» Neuordnungskonzept Sanierungsgebiet „Potsdamer Mitte“, Dez. 2013
(Sanierungsträger Potsdam, Grafik: A. Stadler)

In Zahlen:
     
Insgesamt entstehen ca. 40.000 m² neue Baufläche und 120.000 m² neue Bruttogeschossfläche. Diese verteilen sich auf die Bereiche A, B und C.
     
Größe des Sanierungsgebiets: » 30,3 ha
Öffentlich genutzte Plätze und Lustgarten: » ca. 12 ha
Zusätzliches Bauland/Bruttogeschossfläche: » ca. 4 ha Bauland
Bereich A - Alter Markt/Lustgarten: » 18.000 m² Bauland
Bereich B - Neuer Markt/Plantage: » 9.400 m² Bauland
Bereich C - Staudenhof/Fachhochschule: » 11.600 m² Bauland
     
Die Finanzierung dieser bedeutenden Stadtentwicklungsaufgabe erfolgt aus Mittel der Städtebauförderung, Haushalts- und Hauptstadtmitteln, EU-Mitteln und Mitteln nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz. Diese bewirken zusätzlich private Investitionen.
     
Geschätzte private Investitionen: » 600,00 Mio. €
Geplante Investitionen: » 128,00 Mio. € (Stand 12/2007)
Davon bereits durch öffentliche Mittel finanziert: » 42,05 Mio. € (Stand 12/2007)
     
Fördermittelzusammensetzung (Stand 12/2007)
Städtebauförderung: » 17,7 Mio. €
Haushaltsmittel: » 10,8 Mio. €
EU-Mittel: » 13,5 Mio. €