Sanierungsträger Pro Potsdam

Sanierungsverfahren

Sanierungsgebiet „Potsdamer Mitte“

» 1999 wurde das Sanierungsgebiet „Potsdamer Mitte“ förmlich festgelegt. Ziel der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme ist die Wiedergewinnung der historischen Mitte zur neuen Mitte der Landeshauptstadt Potsdam als Ort der Identifikation für Bürger und Anziehungspunkt für Gäste der Stadt.

Die städtebauliche Erneuerung soll auf Grundlage des Beschlusses von 1990 als „behutsame Wiederannäherung an das charakteristische, gewachsene historische Stadtbild“ erfolgen. Damit ist das Vorbild für die Um- und Neugestaltung der Straßenräume und Platzfolgen der Stadtgrundriss, wie er bis 1945 bestanden hat.


Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungsziele ist die Änderung der Verkehrsführung, denn vor kurzem war das Herz der Stadt eine überdimensionierte Straßenkreuzung.



» Eine so bedeutende Maßnahme wie die Wiedergewinnung der Stadtmitte, ist ein Prozess der Schritt für Schritt umgesetzt wird.

Entscheidender erster Schritt war die Anlage des Lustgartens 2001 als eine städtische Grün- und Platzanlage, der ursprünglich mit dem Marstallgebäude und dem Stadtschloss eine Einheit bildete. Ein zweiter Mosaikstein war die Freilegung eines Teilabschnittes des Stadtkanals in der Yorckstraße, der die enorme städtebauliche Dimension dieser einmaligen Anlage deutlich macht. Der dritte Schritt war die Rekonstruktion des Turmes des Fortunaportals, das einst den nördlichen Abschluss des Stadtschlosses bildete. Durch diese drei Maßnahmen sind Meilensteine gesetzt worden, die für den Anspruch und die Qualität der Gesamtmaßnahme stehen.

Der Beschluss des Brandenburger Landtags 2005, den Landtagsneubau am Standort des Stadtschlosses unter Berücksichtigung der historischen Kubatur zu errichten, stellte eine Initialzündung für die Umsetzung der Sanierungsziele dar und war der Auslöser für weitere Planungen.

» Abb. oben: historisches Luftbild, 19.04.1944


» Belebung der Potsdamer Mitte
(Tag der deutschen Einheit, 2005)