Sanierungsträger Pro Potsdam

Der NEUE Standort der Kultur- und Kreativwirtschaft an der Plantage

Der neue Standort der Kultur- und Kreativwirtschaft an der Plantage - ein Beteiligungsprozess In der Potsdamer Mitte, auf dem ehemaligen Areal der Feuerwache, soll an der Plantage ein Standort für die Kultur- und Kreativwirtschaft entstehen. In der Potsdamer Mitte entwickelt sich eine Achse öffentlicher, kreativer Orte: vom Altem Markt mit dem Potsdam Museum und dem Museum Barberini, über den Nikolaisaal und dem Museum für Preußische Geschichte bis hin zum ehemaligen Rechenzentrum, das noch bis 2023 von der Kultur- und Kreativwirtschaft genutzt wird.

Der künftige Standort der Kultur- und Kreativwirtschaft an der Plantage soll nicht nur langfristig gesichert, sondern auch so gestaltet werden, dass diese Akteure sich stärker im öffentlichen Raum zeigen und in diesen wirken können.
Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine Wachstumsbranche, die mit ihren vielfältigen und interaktiven Vernetzungen eine besondere Rolle für Potsdam als Ort der Wissenschaft und innovativen Wirtschaft einnimmt. Hier gilt es sowohl Etablierten als auch Start-ups, Vereinen und Einzelpersonen Raum und Möglichkeiten für eine interaktive Entwicklung zu geben.
Die Zielsetzung für die Entwicklung des Standortes wurde in einem Szenarioworkshop 2017/2018 erarbeitet. Vertreter der Potsdamer Kultur- und Kreativwirtschaft, der Stadtverwaltung und der politischen Gremien sowie des Sanierungsträgers Potsdams diskutierten und erarbeiteten ein gemeinsames Zielszenario: KREATIV QUARTIER³

Das Kreativ Quartier ³ soll ein Standort werden, der wirtschaftlich unabhängig und nachhaltig ist und auf professionell, erwerbsorientierte Nutzungen ausgerichtet ist. Die besondere Chance des Quartiers liegt in der Vielfältig- und Vielschichtigkeit der branchenübergreifend agierenden Akteure, die sich gegenseitig bereichern und befördern. Die Akteure zielen auf einen hohen Grad an Selbstbestimmung ab und wollen spürbar als gesellschaftlicher Faktor wirken. Der Standort soll einen lebendigen Mix aufzeigen: Produktionsstätte, öffentlicher Begegnungsraum, Treffpunkt und Wohnort - und Kombinationen dieser Nutzungen. Entsprechend müssen Architektur und Räume multifunktional und flexibel sein, so dass sie sich verändernden Nutzern und Anforderungen anpassen. Für einen lebendigen Mix braucht es Dialog, Auseinandersetzung, Beteiligung, Variabilität sowie Entwicklungspotentiale für eine kontinuierliche Weiterentwicklung.

Das Zielszenario wurde von der Stadtverordnetenversammlung mit der Auflage eine Machbarkeitsstudie für die Umsetzung des KQ³ zu arbeiten bestätigt. Wesentlicher Baustein hierfür ist eine Potentialanalyse für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Potsdam, die ein Standortprofil und die dafür erforderlichen Baulichkeiten herausarbeitet. Des Weiteren sind Investitions- und Betreibermodelle, die Anforderungen an ein Grundstücksvergabeverfahren und die dafür erforderlichen Handlungs- und Umsetzungsschritte zu erarbeiten.

Die Machbarkeitsstudie soll bis März 2019 abgeschlossen sein. Im Mai 2019 werden die Stadtverordneten der Landeshauptstadt Potsdam über die Prämissen der Entwicklung und Umsetzung des neuen Kultur- und Kreativstandortes entscheiden. Auf dieser Grundlage werden ein Grundstücksvergabeverfahren und ein Werkstattverfahren zur Konkretisierung der Nutzungs- und Baustruktur durchgeführt.

Mit diesem interaktiven, von der Idee bis zur Umsetzung andauernden Beteiligungs- und Mitwirkungsprozess ist die Entwicklung des Standortes ein Novum in Potsdam und beispielgebend für ein GEMEINSAMES Handeln von Politik, Verwaltung und Nutzern.

 

 

Stadt Potsdam sucht Partner zur Entwicklung eines lebendigen Kultur- und Kreativquartiers

Auf einem zentralen Grundstück im historischen Zentrum der Landeshauptstadt Brandenburgs soll bis 2023 ein branchenübergreifendes Kultur- und Kreativquartier entstehen. Der Bedarf an solchen Flächen in Potsdam ist immens. Zur Sicherung der Nutzung wird das Grundstück im Rahmen eines Konzeptverfahrens zum Festpreis vergeben. Auf dem ca. 11.000 m2 großen Areal kann eine Geschossfläche von bis zu 20.000 m2 errichtet werden. Das Exposé sowie weitere Informationen zum Grundstück und zu den Rahmenbedingungen des Verfahrens sind ab sofort unter www.propotsdam.de/erwerben abrufbar. Angebote werden bis zum 6. September 2019 13:00 Uhr (Ausschlussfrist) erwartet.