Sanierungsträger Pro Potsdam

LOS #09

Bieter 21104 - Nachrücker-Option 2

STÄDTEBAULICHE KENNZIFFER

Grundstücksgröße = 1.080 m²

Vorderhaus

Schloßstraße 5 Schloßstraße 6/7
Bruttogeschossfläche 839,00 m² 2.056,00 m²
Geschossigkeit IV + DG „Splitlevel“: straßenseitig III + UG innenhofseitig V + DG + UG

Hofbebauung

Schloßstraße 5 Schloßstraße 6/7
Bruttogeschossfläche 166,00 m² -------------
Geschossigkeit II -------------

Nutzungskonzept

Schloßstraße 5 Schloßstraße 6/7
EG Gastronomie + Wohnen (Hofbebauung) Einzelhandel/Dienstleistungen
1. OG Wohnen + Nutzungsprivilegien Wohnen
2. OG Wohnen + Nutzungsprivilegien Wohnen
3. OG Wohnen + Nutzungsprivilegien Wohnen (nur innenhofseitig)
4. OG ------------- Wohnen (nur innenhofseitig)
DG Wohnen + Nutzungsprivilegien Wohnen + Nutzungsprivilegien
UG Keller Dienstleistungen

Schloßstraße 5, 6 und 7

LOS #09

Das Baugrundstück "Los 9" befindet sich an der Südwest-Ecke des Quartiers am Steubenplatz und besteht aus den Parzellen Schloßstraße 5, 6 und 7. Das Grundstück hat eine Größe von ca. 1.080 m², worauf sich Gebäude mit einer Gesamtgeschossfläche von ca. 2.675 m² realisieren lassen. Das Gebäude Schloßstraße 7, der sogenannte "Plögersche Gasthof" wird dreigeschossig zuzüglich eines ausgebauten Dachgeschosses, die benachbarten Parzellen jeweils ein Geschoss höher. Im Hofbereich der Parzelle Schloßstraße 5 kann ein zweigeschossiges Gebäude entstehen.

Das Integrierte Leitbautenkonzept sieht als Nutzung hauptsächlich Wohnen ergänzt durch Gastronomie, Einzelhandel, Dienstleistung oder Ausstellung in den Erdgeschossen vor. 

Bei dem Gebäude Schloßstraße 7 wird die historische Fassade des "Plögerschen Gasthofes" als sogenannte Leitfassade rekonstruiert. Die Bebauung der Parzelle Schloßstraße 5 soll in zeitgenössischer Architektur entsprechend der allgemeinen Gestaltungsleitlinien entstehen. 

Da heute die Straßenbahn durch die Friedrich-Ebert-Straße führt, ist diese Straße breiter als sie es historisch war. In der Folge muss an dieser Stelle vom historischen Stadtgrundriss abgewichen werden: die Bebauung der Friedrich-Ebert-Straße rückt nach Osten. Daher kann diese Parzelle in ihrer Größe nicht nach dem historischen Vorbild wieder entstehen - es handelt sich um eine sogenannte gestauchte "Fuge". Um dies kenntlich zu machen, soll eine besondere Architektur, abweichend von den grundsätzlichen Gestaltungsleitlinien entwickelt werden.