Sanierungsträger Pro Potsdam

LOS #09

Bieter 21105 - Nachrücker-Option 1

STÄDTEBAULICHE KENNZIFFER

Grundstücksgröße = 1.080 m²

Vorderhaus

Schloßstraße 5/6 Schloßstraße 7
Bruttogeschossfläche 860,00 m² 1.650 m²
Geschossigkeit IV + DG IV + DG

Hofbebauung

Schloßstraße 5/6 Schloßstraße 7
Bruttogeschossfläche 167,00 m² -------------
Geschossigkeit II -------------

Nutzungskonzept

Schloßstraße 5/6 Schloßstraße 7
EG Einzelhandel + Dienstleistung (Hofbebauung) Gastronomie
1. OG Wohnen + Arztpraxis (Hofbebauung) Wohnen
2. OG Wohnen + Nutzungsprivilegien Wohnen
3. OG Wohnen + Nutzungsprivilegien Arztpraxis
DG Wohnen + Nutzungsprivilegien Wohnen
UG Keller Gastronomie

Schloßstraße 5, 6 und 7

LOS #09

Das Baugrundstück "Los 9" befindet sich an der Südwest-Ecke des Quartiers am Steubenplatz und besteht aus den Parzellen Schloßstraße 5, 6 und 7. Das Grundstück hat eine Größe von ca. 1.080 m², worauf sich Gebäude mit einer Gesamtgeschossfläche von ca. 2.675 m² realisieren lassen. Das Gebäude Schloßstraße 7, der sogenannte "Plögersche Gasthof" wird dreigeschossig zuzüglich eines ausgebauten Dachgeschosses, die benachbarten Parzellen jeweils ein Geschoss höher. Im Hofbereich der Parzelle Schloßstraße 5 kann ein zweigeschossiges Gebäude entstehen.

Das Integrierte Leitbautenkonzept sieht als Nutzung hauptsächlich Wohnen ergänzt durch Gastronomie, Einzelhandel, Dienstleistung oder Ausstellung in den Erdgeschossen vor. 

Bei dem Gebäude Schloßstraße 7 wird die historische Fassade des "Plögerschen Gasthofes" als sogenannte Leitfassade rekonstruiert. Die Bebauung der Parzelle Schloßstraße 5 soll in zeitgenössischer Architektur entsprechend der allgemeinen Gestaltungsleitlinien entstehen. 

Da heute die Straßenbahn durch die Friedrich-Ebert-Straße führt, ist diese Straße breiter als sie es historisch war. In der Folge muss an dieser Stelle vom historischen Stadtgrundriss abgewichen werden: die Bebauung der Friedrich-Ebert-Straße rückt nach Osten. Daher kann diese Parzelle in ihrer Größe nicht nach dem historischen Vorbild wieder entstehen - es handelt sich um eine sogenannte gestauchte "Fuge". Um dies kenntlich zu machen, soll eine besondere Architektur, abweichend von den grundsätzlichen Gestaltungsleitlinien entwickelt werden.